Frühstücksideen – Das Bircher Müsli

Last but not least präsentiere ich euch heute eines meiner absoluten Lieblings-unter-der-Woche-Frühstücke: das Bircher Müsli. Allerdings muss ich gleich erwähnen, dass es kein ganz klassisches Rezept nach Max Bircher-Benner ist, sondern mehr so die neuzeitliche Deluxe-Variante. Sein Originalrezept war als Diätkost gedacht und bestand lediglich aus einem Esslöffel Haferflocken, Wasser, Zitronensaft, Kondensmilch, einem Apfel und Haselnüssen. Ziemlich mager, oder?

Bircher Müsli

Im Grunde sind auch die gerade hippen Overnightoats eine Form des Bircher Müslis. Haferflocken werden in einer beliebigen Flüssigkeit über Nacht eingeweicht und am nächsten Tag mit weiteren Zutaten zu einem leckeren Frühstück ergänzt. Das Grundrezept ist immer das Gleiche – die Variationen grenzenlos.


Bircher Müsli
2 Portionen

Bircher Müsli

50 g kernige Haferflocken
50 g feine Haferflocken
75 ml Milch
75 ml Sahne
8 EL Joghurt
4 EL Zucker
Zimt, Vanille
Obst
gehackte Nüsse

Alle Zutaten bis auf die Gewürze, das Obst und die Nüsse in einer verschließbaren Schüssel miteinander vermischen und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Am nächsten Morgen umrühren und nach Geschmack Zimt oder Vanille zufügen.
Mit klein geschnittenem Obst und gehackten, angerösteten Nüssen servieren.

Bircher Müsli

Wenn ihr nur eine Sorte Haferflocken zur Verfügung habt, ist das kein Problem. Ich mische nur gern, weil das Müsli dann eine schöne Konsistenz bekommt.
Für eine vegane Variante lassen sich Milch, Sahne und Joghurt auch durch die entsprechenden pflanzlichen Alternativen ersetzen. Das Ergebnis ist das Gleiche.
Beim Zucker bin ich zurückhaltend, da das Obst meist ausreichend Süße mitbringt. Ansonsten einfach nachsüßen.
Bei der Obstauswahl gehe ich gern mit der Saison. Apfel und Banane sind Klassiker, die immer lecker sind. Auch Trockenobst ist als Ergänzung super. Das könnt ihr auch schon in kleinen Mengen am Abend vorher mit einweichen.
An Nüssen mag ich am liebsten Mandeln, gestiftet oder gehackt, aber bitte immer angeröstet, dann entfalten sie ihr tolles Aroma.


Jetzt, wo der Beitrag fertig ist, fällt mir ein, dass es doch noch nicht das letzte Frühstücksrezept gewesen sein kann. Es fehlt noch eins, dass zwar besser in den Winter passt, aber ich möchte es euch der Vollständigkeit halber auf keinen Fall unterschlagen. ;)

Auf bald
Claudia.

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