Italienische Weihnachtsbäckerei – Amaretti

Nur noch vier Tage bis Weihnachten und das Netz scheint vor lauter Last-Minute-Do-it-yourself-Tips überzuquellen. Ich reih mich da jetzt auch mal noch mit ein und präsentiere euch das vorletzte italienische Weihnachtsbackrezept: Amaretti – die großen und hier leicht abgewandelten Geschwister der Amarettini. :)

Amaretti Küchenmaschine

Nach Hefe- und Mürbeteig wollte ich euch nämlich gern noch zeigen, wie herrlich Eischnee mit der SMEG-Küchenmaschine gelingt. Seit meinen frühsten Backversuchen ist das immer so eine Zitterpartie. Mir ist es anfänglich ein paar Mal passiert, dass sich das Eiweiß nicht in schnittfeste Eischneewolken verwandelt hat, sondern stur flüssig in der Schüssel hin und her schwamm. Mittlerweile habe ich den Dreh raus und freu mich jedes Mal, dass es mir gelingt. :) Das Geheimnis ist penibel fettfreies Werkzeug. Das war damals, glaube ich, das Problem.
In der Küchenmaschine funktioniert das Steifschlagen in Nullkommanichts. Nur braucht es mindestens drei große Eiweiß, damit der Schneebesen seine Arbeit verrichten kann.


Amaretti
circa 50 Stück

Amaretti

200 g gemahlene Mandeln (eventuell mehr)
150 g Pinienkerne
100 g Marzipanrohmasse
150 g Puderzucker
4 Eiweiß
2 Tropfen Bittermandelaroma

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Rühren anrösten, bis sie zu duften beginnen.
Von den Pinienkernen drei Esslöffel beiseite legen. Die restlichen Pinienkerne ebenfalls anrösten. Abkühlen lassen und fein mahlen. Mit den Mandeln mischen.
Das Marzipan auf einer Reibe fein raspeln. Mit 100 Gramm Zucker und einem Eiweiß zu einer glatten Masse verrühren.
Die restlichen Eiweiß mit einer Prise steif schlagen. Bittermandelaroma zufügen. Abwechselnd Marzipanmasse und Nussmischung vorsichtig unterheben. Sollte die Masse zu flüssig sein, mehr Mandelmehl zufügen.
Die Masse in einen Spritzbeutel geben und als kleine Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Amaretti

Von den restlichen Pinienkernen jeweils einen oben auf die Tupfen legen und leicht hinein drücken.
Im Ofen bei 180 Grad Celsius circa 10 bis 15 Minuten goldgelb backen.
Auskühlen lassen und luftdicht verpackt bis zum Verzehr aufbewahren.

Statt des Bittermandelaromas könnt ihr natürlich auch mit bitteren Mandeln arbeiten, solltet ihr noch welche von der Stollenbäckerei übrig haben. Einfach ein bis zwei Stück mit anrösten und mit mahlen.
Direkt aus dem Ofen sind die Amaretti knusprig, je länger ihr sie aufbewahrt, umso weicher und aromatischer werden sie.


Ich wünsche euch von Herzen gute Nerven für die restlichen Vorweihnachtstage. Lasst euch nicht stressen – leichter gesagt, als getan – ich weiß. ;) Der Yogi empfiehlt immer schön tief ein- und ausatmen. :)

Auf bald
Claudia.

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