Italienische Weihnachtsbäckerei – Cucidati

Woran merkt ihr, dass ein Plätzchenrezept besonders gut ist? Ganz einfach, ihr müsst noch vorm dritten Advent nachbacken, damit sie bis Heilig Abend reichen. Die Feigenplätzchen, die ihr hier auf den Bildern seht, erfreuten sich nur einer sehr kurzen Lebenszeit. Die ersten wurden direkt lauwarm vom Blech gefuttert, dann schwand der Bestand heimlich, still und leise auf unerklärliche Weise. Wie immer will es keiner gewesen sein…

SMEG Küchenmaschine

Als ich mit Florian von SMEG die Kooperation besprach, standen die Cucidati nicht auf seiner Wunschliste. Ich fand die Idee aber so gut, dass ich sie trotzdem gebacken habe. Manchmal muss man die Menschen eben zu ihrem Glück zwingen. ;)


Cucidati
circa 60 Stück

Cucidati Feigenplätzchen

300 g Mehl
130 g Zucker
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Vanilleschote
125 g weiche Butter
2 Eier
80 ml Milch
100 g Walnüsse
100 g Mandeln
200 g getrocknete Feigen
100 g Trockenpflaumen
1 unbehandelte Orange
120 ml Marsala
1 TL Zimt
100 g flüssigen Honig
Puderzucker

Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen.
Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Mit Butter, Ei und Milch zur Mehlmischung geben und zu einem glatten Teig verkneten.
Auf Frischhaltefolie geben und etwas platt drücken. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Walnüsse und Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Abkühlen lassen und sehr fein hacken.

Feigen

Die Feigen und Trockenpflaumen klein schneiden.
Von der Orange die Schale abreiben und zu den Früchten geben. Den Saft auspressen und mit dem Marsala ebenfalls hinzufügen. Gut 30 Minuten ziehen lassen und immer mal wieder umrühren.
Die Trockenfrüchte mit einem Pürierstab fein pürieren. Den Zimt, Honig und die Nüsse unterheben.
Den Teig circa fünf Millimeter dick auf 40 x 30 Zentimeter ausrollen. Entlang der kurzen Seite in drei gleichgroße Streifen teilen.

Teig Feigenplätzchen

Die Trockenfrüchtemasse dritteln und auf jeden Streifen der Länge nach gleichmäßig verteilen.
Jeden Streifen aufrollen und mit Zahnseide gleichgroße Stücke abschneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und im Ofen bei 180 Grad Celsius circa 20 bis 25 Minuten backen.
Blech aus dem Ofen holen und die Plätzchen sofort mit Puderzucker bestäuben.
Abkühlen lassen und in luftdichten Dosen aufbewahren.

Wenn der Teig zu flüssig ist, dann einfach Schritt für Schritt noch etwas Mehl zugeben.
Die Nüsse könnt ihr nach dem Rösten und Abkühlen auch mahlen, dann wird die Füllung  feiner. Sonst ist sie halt kerniger.
Bei den Mandeln am besten gleich Gehackte nehmen, dann spart ihr euch einen Arbeitsgang.
Statt Marsala eignet sich auch jeglicher anderer Likör wie Cointreau. Auch Rotwein macht sich super.
Nicht wundern, dass die Plätzchen etwas windschief werden. Das soll so. ;)


Hört ihr eigentlich beim Backen in der Adventszeit auch so gern Weihnachtsmusik? Ich hab da mittlerweile eine Playlist aus den klassischen Rock- und Pop-Weihnachtssongs plus ein bißchen Frank Sinatra und Michael Bublé. George Michael ist auch dabei, aber nicht mit „Last Christmas“, sondern mit dem eher unbekannten „December Song“.

Seeehhhrrr melancholisch und das totale Kontrastprogramm zu meinem zweiten absoluten Lieblingsweihnachtslied „All I want for Christmas“ von Mariah Carey.

Ich hätte locker was zu dem Video beisteuern können, denn ich hüpfe immer wie eine Kaputte dazu durch die Wohnung. Tja, Weihnachten ist eben einerseits eine sehr fröhliche, andererseits aber auch eine nachdenkliche Zeit.

Habt einen wundervollen dritten Advent. :)
Auf bald
Claudia.

 

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