Quick-and-dirty vegane Cheesecake-Törtchen

Vegane Ernährung finde ich ja total spannend. Ich habe mich mal vier Wochen rein pflanzlich ernährt und fand es erstaunlich, wie gut mir das getan hat. Entgegen aller Befürchtungen fühlte ich mich sehr gut und energiegeladen. Auf Dauer wäre das zwar nichts für mich, da ich viel zu gern Käse und ein gutes Stück Fleisch esse, aber ich stelle fest, dass mittlerweile meine alltäglichen Gerichte häufig vegan sind. Und sogar ganz ohne Protest mitgegessen werden… ;)

Cashewkerne

Als Gelegenheitsveganer laufen mir hin und wieder so leckere „Cheesecake“-Rezepte über den Weg. Der Appetit drauf ist meist groß und vor allem sehr spontan. Genau das ist aber bislang immer das Problem gewesen. Für die vegane Cheesecake-Masse müssen nämlich Cashewkerne über Nacht eingeweicht werden. Habe ich natürlich immer gerade nicht zur Hand. Gelüste lassen sich ja bekanntlich nicht planen. Jetzt bin ich aber auf die Quick-and-dirty-Lösung schlechthin gestoßen: kochendes Wasser. Die Nüsse müssen dann zwar immer noch eine Stunde ziehen und es ist auch nicht mehr rohvegan, weil über 40 Grad erhitzt, aber sei es drum.

Zitronengras Limetten

Für die Törtchen kam das Zitronengrasöl von Essenzia zum Einsatz, die ich euch letztens schon vorgestellt habe. Im Onlineshop erhaltet ihr mit dem Code KOCHYOG4 immer noch zehn Prozent Rabatt. :)


Vegane Quick-and-dirty-Cheesecake-Törtchen
9 Stück

Vegan Cheesecake

170 g Cashewnüsse
90 g gemahlene Mandeln
20 g Kokosblütenzucker
80 g Kürbiskernmus
50 ml Mandelmilch
100 ml Kokosmilch
60 ml Kokosöl
100 ml Ahornsirup
1 Limette
2-3 EL Zitronengrasöl

Cashewnüsse mit kochendem Wasser übergießen und eine Stunde ziehen lassen.
In der Zwischenzeit Mandelmehl, Zucker und Kürbiskernmus in einer Schüssel vermengen.
Nach und nach Mandelmilch zugeben bis eine einheitliche Masse entsteht.

Mandeln Kürbiskern

Eine Muffinform mit Papierförmchen auskleiden.
Aus dem Teig neun gleichgroße Kugeln formen, platt drücken und je in eine Vertiefung der Muffinform geben. So gleichmäßig hineindrücken, dass der Boden bedeckt ist.
Mindestens 30 Minuten ins Gefrierfach stellen.

Muffinform

Die Cashewnüsse abgießen und mit der Kokosmilch, dem Kokosöl, dem Ahornsirup, dem Saft der Limette und dem Zitronengrasöl in einen Mixer geben und auf höchster Stufe SEHR fein pürieren.
Die Muffinform aus dem Gefrierfach holen und die Cashewmasse gleichmäßig auf die Vertiefungen verteilen. Erneut in den Frost stellen und fest werden lassen.

Cheesecakemasse

Kurz vorm Servieren herausnehmen.
Die restlichen Törtchen halten sich gut zwei bis drei Wochen im Gefrierfach.

Nussmehl

Für den Boden eignet sich auch Kokos-, Sesammehl oder eine Mischung aus verschiedenen Nussmehlen.
Ich habe Kürbiskernmus verwendet, da mir die Farbe sehr gut gefällt und ich es zum Limetten-Zitronengras-Geschmack passend fand. Aber wie bei den Mehlen funktioniert auch hier jegliches anderes Nussmus. Einzig von Sesam- und Sonnenblumenmus würde ich auf Grund des sehr eigenen Geschmacks abraten.
Die Mandelmilch wirklich nur nach und nach zugeben, damit der Teig nicht zu klebrig wird.
Die Kokosmilch vor dem Öffnen nicht schütteln und nur die dicke abgesetzte Creme verwenden, damit die Cheesecakemasse schön cremig wird.
Die Intensität des Zitronengrasaromas nimmt auf Grund des Gefrierens ab. Verwendet also ruhig etwas mehr Aroma, damit ihr im Endprodukt auch etwas davon habt.
Die Grundmasse, also ohne Limettensaft und Zitronengrasöl, lässt sich beliebig abwandeln, zum Beispiel mit Vanille, Kakao oder Beeren.


Dann macht es mal hübsch und genießt die Törtchen zum Kaffee, als Dessert oder Snack zwischendurch – ganz ohne schlechtes Gewissen, denn sie sind echt gesund.

Auf bald
Claudia.

 

 

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