Laufen 15 grüne Ballons durch Leipzig…

Unten dran hängen Blogger, um genau zu sein überwiegend Foodblogger. An einem eher grauen Samstag im März treibt es sie durch die Straßen der Messestadt. Ihr Ziel: diverse vegane und vegetarische Cafés, Imbisse, Kneipen. Halt dich fest Leipzig – Foodblogger in freier Wildbahn unterwegs.

Das Ganze nennt sich Greenwalk und ist die Studienarbeit von Lucy, Liv, Agi und Dinah. Nein, die Mädels studieren nicht Ernährungswissenschaften, sondern Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Greenwalk

Waaaaahhh, wie cool ist das denn bitteschön, so ein tolles Projekt im Studium machen zu dürfen. Ich erinnere mich nur an einen Sinnlos-Projektauftrag in meinem Studium: ein Musikvideo zu „Kaltes klares Wasser“ drehen… Kein Kommentar zum Namen der Band. ;)

Doch zurück zum Greenwalk. Unsere lustig bunte Wandertruppe traf sich zunächst im Goodies. Das Café befindet sich im Veganz, DEM veganen Supermarkt in Leipzig. Das lecker Bircher Müsli, den Chiapudding und Schokoknusper musste ich etwas hastig in mich hineinstürzen, da ich leider etwas zu spät war. Der Verkehr – ihr wisst schon.

Goodies

Unsere kleine Wanderung führte uns zu kleinen, ganz unterschiedlichen kulinarischen Locations.

Marshalls Mum – zuckersüße (im Sinne von wahnsinnig lecker), teils vegane Cupcakes. Hier hätte ich eigentlich gleich schon bleiben können. Das ist eines dieser niedlichen Cafés, in denen sich Mädchen gleich zu Hause fühlen. *verzückt*

Mashalls Mum

Bavarian Dürüm – vegane Hausmannskost, quasi ein bayrisch-türkischer Cross-over. An dem Laden wäre ich unter normalen Umständen vorbei gerannt. Was für ein Jammer, denn dann hätte ich den Rotkohl-Dürüm mit Kloß verpasst. *verrückt*

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Vvasabi – veganes Sushi. Bestens geeignet für alle, die rohen Fisch nicht mögen oder ihn schwangerschaftsbedingt gerade nicht essen dürfen. In Kombination mit den Dips sind die Rollen ein Geschmacksknaller. Nur die süßen Varianten waren nicht so meins. *nosweetsushi*

Vvasabi

Curry Süd – klassischer Imbiss an der Ecke. Aber wer würde da schon vegane Burger und Currywurst erwarten? Supersympathischer Laden (schon weil da Depeche Mode lief…), in dem dank „Aufschieben“ auch Bedürftige in den Genuss des leckeren Fast-Food kommen. *wegenüberfüllungzeitweisegeschlossen*

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Handbrotzeit – typischer Weihnachtsmarktsnack, weder vegan noch vegetarisch (bis auf die Käse-Champion-Variation), dafür oberlecker und genau meins. Ich hoffe, dass es auf einem der Festivals diesen Sommer einen Handbrotzeit-Stand gibt. Bis Weihnachten ist es doch noch so lange hin. *ungeduldig*

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Kildare – Irish Pub im Barfußgäßchen. Kurze Pause vom Essen. Dafür gibt es Flüssignahrung in Form einer Bier-Blindverkostung. Zum Glück haben wir nur drei der um die 50 Biersorten probiert, sonst hätte ich die Nacht dort auf einer Holzbank verbringen müssen. *fresskoma*

Kildare

Veganz – erste vegane (bald europaweit vertretene) Supermarktkette. Pizza, „Hühnchen“, Kokosjoghurt, Salatdressing … – hier gibt es nichts (veganes), was es nicht gibt. Ein Streifzug durch die Regale kommt einer Entdeckungsreise gleich. *ichkommwieder*

Veganz

Voll gefuttert mit lauter Köstlichkeiten fand der Greenwalk im Goodies seinen krönenden Abschluss. Für jeden von uns gab es eine prall gefüllte Goodiebag. Da waren lauter tolle Sachen drin, die ich euch hier im Laufe der Zeit mit vorstelle, wenn ich sie verwende. Hervorheben möchte ich aber schon jetzt das Buch „matcha – Der grüne Genuss“ vom Hädecke Verlag. Die Verlagsvertreterin hat sich unserer Blogs angeschaut und für jeden das passende Buch aus dem Verlagsprogramm ausgewählt. Das finde ich total klasse und hat bei mir voll ins Schwarze getroffen.

Ich habe eine Dose Matcha-Pulver seit längerem im Kühlschrank. Als Tee und Matcha-Latte habe ich ihn probiert, doch ich konnte mich mit dem Geschmack nicht anfreunden. In Form der Schokoküchlein ist er aber super.



Matcha-Schokoküchlein mit Kirsch-Füllung

2 Stück

Matcha Schoko Küchlein

55 g Butter
1 Ei
1 Eigelb
50 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt
20 g Mehl
2 TL Matcha-Pulver
6 Kirschen (TK oder frisch)

Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
Butter zerlassen.
Ei, Eigelb, Zucker und Vanille schaumig rühren. Butter abwechselnd mit dem Mehl unterheben.
Teig halbieren und in einen Teil Kakao, in den anderen das Matcha-Pulver unterrühren.
Zwei Muffin- oder Ragout-fin-Formen ausbuttern und mit Mehl einstäuben.
Die Hälfte des Schokoladenteigs einfüllen, den Matcha-Teig darauf geben und mit dem Rest Schokoladenteig auffüllen.

Matcha Schoko Küchlein

Förmchen auf mittlerer Einschubleiste im Ofen vier Minuten backen.
Jeweils drei entsteinte Kirschen in den Teig drücken und weitere acht Minuten fertig backen.
Förmchen kurz auskühlen lassen und vorsichtig auf zwei Dessertteller stürzen.


An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an Lucy, Liv, Agi und Dinah für diesen tollen Tag. Das habt ihr perfekt organisiert und ich drücke euch die Daumen, dass es eine gute Note gibt. Alles andere als „sehr gut“ ist inakzeptabel. ;)

Guppenbild

Und da jede Party nur so gut wie ihre Gäste ist, sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Party grandios war dank dieser großartigen Bloggerkollegen:

Adelina von Leipzig l(i)eben
Aileen von Minzgrün
Anne-Katrin von Annabelle-sagt 
Antje von The Krauts
Daniel von Gastro L.E.
Melanie von Marsmädchen
Rebecca von Rehlein backt
Stefanie von Schön und Fein

 

Ohne die Unterstützung der Sponsoren wäre so etwas natürlich nicht realisierbar gewesen. Deshalb auch an euch vielen Dank.

goodies Marshalls Mum Bavarian Dürüm VVasabi Curry Süd Handbrotzeit Kildare Veganz Sonnentor Feine Billeterie Spice for Life Hädecke PilzpaketLTM Balloon Fantasy

Auf bald
Claudia.

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