Tiramisu-Reste zum Rumkugeln

Ostern – vermutlich rollt ihr heute vom Brunch oder Festtagsbraten direkt weiter zur Kaffeetafel. Solltet ihr im Zuge dessen ein Tiramisu zubereitet haben, hätte ich hier das perfekte Rezept zur Resteverwertung. Ich hab meist Unmengen Löffelbiskuits übrig, die mir dann meinen Küchenschrank vollkrümeln. *mrmpf*

Löffelbiskuits

Das Rezept war eine ganze Weile in Vergessenheit geraten bis Anlass und noch vorhandene Zutaten es plötzlich wieder in Erinnerung riefen. Es stammt aus den Anfängen meiner Pralinen“karriere“. Ja, ja, zeitweise hab ich in meiner Küche bis zu 200 Himbeertöpfchen, Eierlikörtrüffel, Ingwer- oder Teepralinen gezaubert. Jetzt fehlen vor allem Zeit und Platz, um mich so richtig auszutoben.

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Mascarponekugeln
ca. 40 Stück

Mascarponekugeln

300 g Mascarpone
300 g Löffelbiskuits
100 g Butter
2 Päckchen Vanillezucker
2 EL Kakao plus mehr zum Umhüllen
6 EL Amaretto

Löffelbiskuits fein mahlen.
Butter schmelzen und mit allen Zutaten zu einer glatten Masse vermengen.

Mascarpone Kakao Zucker

Abgedeckt im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Zu gleichmäßig großen Kugeln formen und in Kakao wälzen.
Bis zum Servieren kühl stellen.

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Wenn Kinder mitessen, den Amaretto einfach weg lassen und eventuell durch ein paar wenige Tropfen Bittermandelaroma ersetzen.
Anfänglich ist die Masse etwas störrisch, wenn ihr sie aus dem Kühlschrank holt. Das gibt sich aber mit der Zeit. Am besten lassen sich die Kugeln mit den Händen formen.
Statt in Kakao könnt ihr die Mascarponekugeln auch in Schokoladenraspeln wälzen.
Die Mascarponekugeln sind ein bißchen sensibel, denn sie mögen es kühl. Sie passen super als kleine Nascherei auf ein Brunchbuffets oder zum Kaffee.

Zauberstab

Übrigens erleichtert mein Zauberstab samt Zerkleinerer die Zubereitung ungemein, denn damit sind die Löffelbiskuits im Handumdrehen zu feinem Mehl vermahlen. Funktioniert auch super für Puderzucker oder Mandelmus.

Happy rollin‘ und auf bald
Claudia.

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