Sandkasten für Yogis

Nachdem uns Petrus am Sonntag ja einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht hat und wir das YOGA Open Air in der Spinnerei leider verschieben mussten, schien er sich am Dienstag eines deutlich Besseren besonnen zu haben. Ein wunderbar milder, in sanftes Sonnenlicht getauchter Dienstagabend. Perfekt für ein Stündchen Yoga unter freiem Himmel gefolgt von einem vegetarischen Schlemmermenü.

Spinnerei

30 Yogis fanden den Weg in die Spinnerei – die zugegeben etwas versteckt auf einem alten Industriegelände liegt – und rollten ihre Matten auf dem Sandplatz im Garten aus. Ramona beförderte sie mit einer fordernden Yogastunde aus dem stressigen Alltagsmodus auf ein entspanntes Level. Für mich war es ein wenig eigenartig, nur zuzuschauen. Aber ich hatte ja auch ordentlich mit den Vorbereitungen für das Abendessen zu tun. Es lässt sich vorher nur schwer abschätzen, wie viele Teilnehmer tatsächlich zum Essen bleiben. Schon allein mengenmäßig ist das also eine ganz andere Geschichte als so ein gemütliches Familienessen in der heimischen Küche. Aber gut, man wächst bekanntlich mit den Herausforderungen… ;)

Ramona

Für eine Premiere des YOGA Open Airs hatten wir eine super Resonanz. Also ein großes Dankeschön an alle, die da waren. Es war schön, die zufriedenen Gesichter zu sehen, aufgeladen mit neuer Energie von entspannendem Yoga und leckerem Essen. Das verlangt also dringend nach einer Wiederholung.

Wer die zwei Gerichte gern mal nachkochen möchte, für den hab ich die Rezepte wieder auf haushaltsübliche Mengen herunter gerechnet. Es sei denn, ihr müsst mal 30 Leute verköstigen, dann gebt Bescheid… :)

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Spargelsalat Tricolore
2 Portionen

Spargelsalat

250 g weißer Spargel
250 g grüner Spargel
200 g Kirchtomaten
1 Knoblauchzehe
2-3 EL Balsamicoessig
Salz und Pfeffer
frischer Basilikum

Spargel schälen und in Stücke schneiden. Mit Olivenöl circa fünf Minuten in einer großen Pfanne anbraten. Tomaten in der Zwischenzeit halbieren, Knoblauch schälen und fein hacken. Mit dem Spargel in eine Schüssel geben, mit Balsamico, Salz und Pfeffer würzen.

Der Salat allein ist schon sehr lecker, passt aber auch super zu Gegrilltem, wenn es nicht unbedingt vegetarisch sein muss.
Ich habe den Knoblauch lediglich geschält und leicht angedrückt in den Salat gegeben. So ist der Knobigeschmack dezent und die Zehen lassen sich gut wieder herausfischen.

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Schokoladenmousse
4 Portionen

Schokoladenmousse

120 ml Sahne
100 g Zartbitterschokolade
1 EL Butter
1 TL Zucker
2 Eier
1 TL Puderzucker
frische Erdbeeren und/oder Himbeeren

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen.
Schokolade fein hacken und über dem Wasserbad mit der Butter schmelzen.
Die Sahne mit dem Puderzucker ebenfalls sehr steif schlagen.
Die Eigelbe mit dem Zucker hellcremig schlagen und die etwas abgekühlte Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren. Zwei Esslöffel des Eischnees unterheben und weiter abkühlen lassen.
Restlichen Eischnee und die geschlagenen Sahne vorsichtig unterheben.
Die Masse in Gläser füllen und abgedeckt mindestens drei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Schokomousse mit den Beeren anrichten und servieren.

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Wer es herber mag, nimmt einfach Edelbitterschokolade mit einem höheren Kakaoanteil. Wer auf noch süßer steht, verwendet Vollmilchschokolade.
Für eine weiße Schokoladenmousse einfach 120 g weiße Schokolade verwenden und beim Zucker etwas reduzieren.
Eine mit Earl-Grey-Tee aromatisierte Variante war Teil meines Menüs aus der Gelben Kiste, das ihr hier findet. (bitte recht weiter runter scrollen) Nur für den Fall, dass ihr mal etwas experimentieren möchtet… ;)

Namaste
Claudia.

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