Shoot the food: Essen scharf geschossen

Du liebes bißchen, das war vielleicht mal eine Woche. Alles ging Schlag auf Schlag, ein Highlight jagte das nächste und *schnipp* war auch schon wieder alles vorbei. Wahnsinn! Manchmal möchte ich die Zeit einfach anhalten, um die besonders schönen Momenten noch länger auskosten zu können.

Cupcakes

Der Fotoworkshop Shoot the food gestern in Berlin war so eine Aneinanderreihung toller Momente. :) Die Plätze sind immer heiß begehrt und waren für den Termin bereits Ende 2013 ratzfatz ausgebucht. Das liegt möglicherweise an den im Bloggerland und darüber hinaus nicht ganz unbekannten Mädels Jeanny von Zuckerzimtundliebe und Susanne von la petite cuisine, die hinter „Shoot the food“ stehen. Ist aber nur so eine Vermutung… ;)

Jeanny und Susanne

Zu früher Stunde (8:30 Uhr *gähn*) trafen sich nun also zehn Fotolehrlinge im Café Stück vom Glück. Voll bepackt mit Unmengen Requisiten nahmen wir das kleine, schnucklige Café komplett in Beschlag. Der „brutal gute Kaffee“, der wirklich BRUTAL gut war, weckte erstmal die Lebensgeister, bevor wir uns zehn Stunden (!!!) mit Licht, Blende, ISO, Props, Sets und den tückischen Einstellungen unserer Kameras beschäftigten. Hört sich lange an, doch wir würden bestimmt immer noch Buletten knipsen und das optimale Set suchen, wenn Martin – der Caféchef – uns nicht irgendwann raus geschmissen hätte.

Cappuccino

Unser kleines Grüppchen essensverliebter, wissbegieriger und obendrein noch sehr sympathischer Blogger-Mädels aus nah und fern lauschte zunächst Jeannys Vortrag zum Thema Food-Styling. Bei den vielen Beispielbildern tropfte mir schon mal der Zahn. Als erste praktische Aufgabe sollten wir Props (=Requisiten – ja, ich schmeiß mal mit Fachwörtern um mich…) für das Set (=Szene) zusammensuchen.

Props

Ich sag euch, wenn ich geahnt hätte, wie schwierig Buletten in Szene zu setzen sind, hätte ich mich gleich für die Cupcakes oder die Quiche entschieden. Aber gut, der Mensch wächst mit seinen Herausforderungen…

Quiche

Nach einem leckeren Lunch erklärte Susanne uns die Grundlagen der Food-Fotografie und hatte Unmengen Tipps parat. Es war für mich im wahrsten Sinne des Wortes erhellend, wie hilfreich doch die Lichtwage sein kann. Ja, ja, ihr Profis da draußen braucht gar nicht so zu lachen…

Bibbi und Susanne

Und dann? Nur noch: KlICK, KLICK, KLICK „Ahh, ISO zu hoch.“ KLICK, KLICK „Welche Blende hast du?“ KlICK, KLICK, KLICK „Da fehlt noch was.“ KlICK, KLICK „Können wir das mal drehen?“ KLICK „Das mit der Verschlusszeit passt irgendwie noch nicht.“ KLICK, KLICK, KLICK – to be continued –

Ich bin mit einem proppenvollen Kopf neuer Ideen, Inspirationen, Tipps und Tricks nach Hause gefahren und grinse heute vor mich hin, wenn ich die Fotos anschaue. Ich habe die umfangreichen Impressionen mal in eine Galerie gepackt. Das neue Objektiv ist schon bestellt und ab jetzt bin ich auf M(anuell)-Mission. Automatik kann ja jeder…

Objektiv

Danke an Jeanny und Susanne für den tollen Workshop. Sagt Bescheid, wenn es einen Aufbaukurs gibt, ich bin auf jeden Fall dabei. Kochen UND Fotografieren wäre mal toll.

Und euch, ihr lieben Blogger-Kolleginnen, möchte ich ganz besonders danke sagen. Es hat mich sehr gefreut, euch alle kennenzulernen und ich fände es ganz wunderbar, wenn wir in Kontakt blieben. Also natürlich nur wer mag. Ich wünsche euch allen weiterhin viel Erfolg mit euren Projekten, es waren sooo viele spannende Geschichten dabei.

Theresa und Nasti

Mit am Tisch saßen (im Uhrzeigersinn):

Billi von Kräutersturm
Frauke von Franna Fotografie
Andrea von Pasticceria d’amore
Anna unter Anna.Schneider
Judith – leider (noch?) ohne Blog
Franzi von Dynamite Cakes
Diana von Fusselhain
Nasti von Lirumlarumlöffelstil
Theresa von Zitronenbaiser

Liebe Grüße und auf ganz bald.
Claudia. :)

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