Nur das Beste von der Butter

Mittlerweile dürftet ihr ja bemerkt haben, dass ich gern gesundheitsbewusst koche und backe.
„Ach nee, ganz was Neues…“, denkt ihr jetzt bestimmt. ;)
Ein Yogi entwickelt über die Zeit irgendwie eine sehr feine Antenne für die Lebensmittel, die gut für den Körper sind und von welchen er besser die Finger lassen sollte. Es heißt ja auch im eigentlichen Sinn „LEBENS“mittel, also Mittel zum Leben. Jede Menge Vitamine und Ballaststoffe gehören da genauso dazu wie gesunde Fette. Eine Freundin hat mir mal im Rahmen ihrer Ernährungsumstellung von Ghee und dessen gesundheitsfördernden Wirkung erzählt. Okay, gehört und wieder vergessen. Bis zu einem Yogawochenende in Dresden, das unter dem Motto „Ayurvedische Ernährung“ stand. „Gefundenes Fressen“ für einen Foodie wie mich.

Ghee (1)

Ghee ist ein von Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker gereinigtes Fett. Im Ayurveda gilt das Butterschmalz als Allround-Talent. Innerlich als auch äußerlich angewendet, wirkt es entgiftend, heilend und kräftigend. Ein Teilnehmer des Seminars in Dresden berichtete sogar von einer Augenspülung mit lauwarmen Ghee, die er in Indien im Rahmen einer Ayurveda-Kur ausprobiert hatte. Nun, so weit müssen wir es hier ja nicht treiben. ;)
Ich verwende Ghee (noch) ausschließlich zum Braten und Backen. Es hat den großen Vorteil, dass es ungekühlt ewig hält und sich sehr hoch erhitzen lässt. Außerdem mag ich den buttrigen Geschmack.

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Ghee
1 Glas

250 g Bio-Butter

Butter

Die Butter in einen Topf geben und auf ganz kleiner Flamme schmelzen. Die Butter nur so weit erwärmen, bis sie ganz sanft köchelt.

Butterschmelzen

Den Schaum, der sich auf der Oberfläche bildet, immer wieder mit einer Schaumkelle abschöpfen.

Ghee (5)

So lange weiter verfahren, bis das Ghee ganz klar ist.

Ghee (8)

Das Ghee durch ein sehr feines Sieb in saubere Gläser gießen und fest verschlossen abkühlen lassen.

Ghee (9)

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Bei der Herstellung von Ghee ist Geduld gefragt. Die Butter darf auf keinen Fall zu stark erhitzen, sonst verbrennt sie. Also immer schön vorsichtig. Je nach Menge kann der Vorgang bis zu einer Stunde dauern.
Am besten verwendet ihr Biobutter, da sie in der Regel einen geringeren Wassergehalt hat und eure Ghee-Ausbeute damit höher ist.

Dann wünsche ich euch mal fröhliches Nachköcheln.
Auf bald
Claudia

P.S.: Die Abstimmung für die METRO Kochherausforderung läuft noch bis zum 12. Mai. Wer also noch nicht gevotet hat, klickt auf den Beitrag. Über eine Stimme für mein Gelbe-Kiste-Menü würde ich mich natürlich freuen. ;)

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