Mein erster veganer Backversuch – gelingsicher

Das lange Osterwochenende neigt sich so langsam dem Ende zu. Ursprünglich war der Plan, es gaaanz entspannt anzugehen. Aber irgendwie wurde daraus nichts. Am Ende waren die Tage voll gepackt bis obenhin. Von Frühjahrsputz über Kleiderschrank ausmisten, Familie besuchen und Fotoshooting bis hin zu einer ausgiebigen Yogaeinheit. Da war leider nicht viel Zeit, mich ausgiebig der Osterbäckerei hinzugeben.

Bananen

Also gab es zum Kaffee ein schnell zusammengerührtes, veganes Bananenbrot nach einem Rezept von Sugar and Cinnamon, einem englischsprachigen Dessertblog. Ich habe die Angaben mal auf deutsche Mengenangaben umgerechnet, so dass ihr es leicht nachbacken könnt. Wer es lieber klassisch mag, der verwendet einfach die nicht-veganen Zutaten in Klammern.

******************************

Schokoladiges Bananenbrot
1 Kastenform

Bananenbrot

2 sehr reife Bananen
80 ml Kaffee
120ml Sonnenblumenöl (alternativ 80g Butter)
100g Rohrzucker
3 EL Chiasamen (alternativ 3 Eier)
150g Mehl
100g Kakaopulver
2 TL Backpulver

Die Chiasamen in einer kleinen Schüssel mit gut 7 Esslöffeln Wasser anrühren und stehen lassen. Das entfällt bei den Eiern natürlich. ;)

Chiasamen

Die Bananen mit dem Pürierstab in einem hohen Gefäß fein pürieren.
In einer großen Schüssel das Öl mit dem Zucker sehr gut verrühren. Den Kaffee, die gequollenen Chiasamen und die Bananen zugeben und ebenfalls gut unterrühren.
Das Mehl mit dem Kakaopulver und dem Backpulver mischen und esslöffelweise zu der Öl-Bananenmischung geben.

Schneebesen

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen.

Kastenform

Im Ofen bei 180 Grad circa 40 bis 50 Minuten backen.
Abgekühlt und in Folie verpackt, hält das Bananenbrot gut eine Woche.

******************************

Ich habe noch Vanille und kleine Schokoladenstücke hinzugefügt. Das rundet den Geschmack super ab.
Wenn ihr die Butter verwendet, lasst sie gut warm werden, damit sie sich mit den anderen Zutaten leicht verbindet.
Im Originalrezept braucht der Kuchen (ist es ja, wenn es zum Kaffee serviert wird, oder?) nur 30 Minuten. Da war er bei mir aber noch nicht durch. Also am besten prüft ihr dann alle 5 bis 10 Minuten mit einem Holzstäbchen ob er gut ist.

Zum Schluss muss ich euch nochmal mit dem Voting für die METRO Kochherausforderung nerven. ;) Bis zum 12. Mai könnt ihr per Kommentar unter dem Beitrag (<– Link) auf dem Genussblog für mich abstimmen. Ich danke euch schon jetzt dafür. :)

Auf bald
Claudia.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *