Liebeserklärung an ein Yoga-Studio

Buddha„Ist das Licht des Yoga einmal entzündet, verlischt es nie mehr. Je intensiver Du übst, desto heller wird die Flamme leuchten.“

Was für ein passendes Zitat des großen Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar. Der mittlerweile 96-Jährige hat seinen ganz eigenen Yogastil geprägt und gilt als DIE Institution im Yoga schlechthin.

Meine Yogaflamme wurde vor über sechs Jahren entzündet. Damals suchte ich gemeinsam mit einer Freundin aus einer Laune heraus einen passenden Yogakurs. Nach mehreren Probestunden in unterschiedlichen Studios weckte eine Zeitungsanzeige unsere Aufmerksamkeit. Das actiVital warb für seine Neueröffnung. Wir schauten vorbei und blieben.

Es heißt ja, dass jeder seinen Yogalehrer findet. Bei Manu fühlte sich sofort alles stimmig an – hübsch eingerichtetes Studio, anspruchsvolle Stunden mit genau der richtigen Prise Spiritualität und liebenswürdige Kursteilnehmer.
Rückblickend war, ist und bleibt der „Fortgschrittenen-Kurs vom Mittwoch“ wohl immer etwas besonderes. Es schweist einfach zusammen, wenn man jede Woche gemeinsam auf der Matte steht, sich an neu gewonnener Flexibilität freut oder an bestimmten Übungen schier verzweifelt. Über die Zeit haben uns einige sehr liebgewonnene Yogis leider verlassen, dafür sind aber immer wieder neue, interessante Charaktere dazu gekommen. Wie alles im Leben ist eben auch ein Yogakurs im ständigen Fluss der Veränderung.

Manu

„Das actiVital ist wie eine kleine Familie, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält“, so hat es mal jemand formuliert. Deshalb freut es mich besonders, dass wir Anfang Februar ein besonderes Neujahrsyoga gemeinsam praktizieren konnten und Manu meine fünf Fragen beantwortet hat.

5-Fragen-5-Antworten

Manuela (Manu) Riedel, actiVital

KY: Welchen Berufswunsch hattest du als Kind?

Manu: Danke Claudi – was doch so Fragen alles ausmachen. Plötzlich denkt man/Frau nach 41 Jahren wieder einmal darüber nach, was einem als Kind so wichtig war. Nun ich wollte schon immer Lehrerin für Sport und Kunst, Ärztin oder Psychologin werden.
Erstmal bin ich aber im kaufmännischen und Management-Bereich in der Hotel und Gesundheitsbranche gelandet. Nebenberuflich machte ich eine Ausbildung zur Lehrerin für Fitness, Gesundheit, Prävention und Sportrehabilitation.

KY: Und wie bist du dann darauf gekommen, Yogalehrerin zu werden?

Manu: Nach einer eigenen schlimmen Sportverletzung – mit dem ärztlichen Hinweis, dass ich wohl körperlich nicht mehr so „einsatzfähig“ sein werde, beschäftigte ich mich mit Yoga-, Meditation und Atemtechniken. Diese kraftvolle Kombination half mir, Kräfte in meinem Körper zu mobilisieren, die mich wieder gesunden ließen und mein Leben seither prägen.
Da war der Wunsch geboren, Yogalehrerin zu werden. Es folgten viele weitere Ausbildungen – von Massagetechniken bis hin zur psychologischen Beratung.
Mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen kann ich nun sagen, dass all meine Berufswünsche aus Kindheitstagen in Erfüllung gegangen sind. Danke liebes Universum für diese göttliche Fügung, dass ich heute im Dienste der Menschen lehren, „heilen“ und mental beraten darf.

KY: Woher nimmst du deine Inspiration und die Ideen für deine Kurse?

Manu: Verschiedene Lehrer, hauptsächlich aus dem Bereich Asthanga- und Power Yoga, bieten immer wieder zahlreiche neue Ansätze, die ich ausprobiere. Auch meine Kursteilnehmer bringen mich auf tolle Ideen. Und nicht zuletzt verlasse ich mich auf meine Intuition, was für die anstehende Stunde das Richtige ist.

KY: Welche Pläne hast du für die Zukunft? Was ist dein Traum?

Manu: Bis ins hohe Alter gesund, geistig kraftvoll und körperlich beweglich zu sein. Ich möchte noch lange Menschen auf Ihrem Weg begleiten dürfen, mit Ihnen erkennen, wachsen und lernen. Alles andere wird sich zeigen – mit Vertrauen ins Leben.
Und mein Traum ist ein eigenes actiVital Gesundheits- und Wellnesshotel – wo auch immer. ;)

KY: Verrätst du mir dein Lieblingsrezept?

Manu: Das würde die Seite sprengen. Ich genieße und koche einfach gern, vor allem mit Freunden. Am besten Claudias baldiges KOCHYOGA-Buch lesen. Und ich behaupte, jede Seite enthält ein Lieblingsrezept. ;)

Hier einige Eindrücke vom Neujahrsyoga. Das Buffet war göttlich und weil jeder etwas mitgebracht hat, auch sehr abwechslungsreich.

Namaste.

[nggallery id=4]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *